Peter Geimer, Derrida ist nicht zu Hause. Begegnungen mit Abwesenden
Warum vertieft sich der Leser einer Sondernummer über die »Dekonstruktion der Philosophie« in ein Foto, das nicht Jacques Derrida, sondern seine Pfeifensammlung zeigt? Ist der Herr, der zufällig neben Derrida saß, als dieser in einem der Cafés von Montparnasse portraitiert wurde, jetzt Teil der Philosophiegeschichte? Weiter lesen...
M. Diers, L. Blunck, H. U. Obrist (Hg.) Das Interview. Formen und Foren des Künstlergesprächs
Interviews mit Künstlern haben im Kunstbetrieb seit jeher einen hohen Stellenwert. Was darin an künstlerischen Selbstaussagen zusammengetragen wird, dem kommt der Status einer autoritativen Quelle zu, auf die man sich als Zeugnis beruft. Weiter lesen...
Wolfgang Müller, Subkultur Westberlin 1979–1989. Freizeit
Angeschoben von den Impulsen des Punk entwickelt sich in Westberlin Ende der Siebziger eine vielfältige Subkultur. Super-8-Kinos, Bands und Minilabels werden gegründet, Fanzines kopiert, illegale Bars und Punkclubs wie das Risiko werden zu Treffpunkten der »Antiberliner«. Weiter lesen... PRESSESTIMMEN
Raoul Hausmann, Dada-Wissenschaft. Wissen- schaftliche und technische Schriften
Richard Huelsenbeck, der Chronist der Dada-Bewegung, beschrieb Raoul Hausmann als den führenden Kopf von Dada Berlin, als einen vielseitig interessierten Alleskönner, der sich auch mit der Wissenschaft seiner Zeit beschäftigte. Weiter lesen... PRESSESTIMMEN
ilinx Band 3: Ökonomische Praktiken
Währungskriege, Risse im Gefüge der Weltwirtschaft: Die Nachrichten lenken immer wieder den Blick auf abstrakte, scheinbar nicht greifbare ökonomische Makrostrukturen. Dabei sind auch unsere Alltagspraktiken grundsätzlich wirtschaftlich geprägt – und prägen andererseits das, was wir unter »Ökonomie« überhaupt verstehen. Schwerpunktthema des dritten Heftes der Zeitschrift ilinx – Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft sind daher »ökonomische Praktiken«, die mit gleichem Recht wie die globale Finanzarchitektur die Wirklichkeit der Wirtschaft ausmachen. In der Diskussion um die gesellschaftliche Einbettung der Ökonomie, etwa bei Marcel Mauss und Karl Polanyi, sind es immer wieder die konkreten Praktiken, die den Ansatzpunkt bilden. Weiter lesen...
Ernst H. Gombrich, Aby Warburg – Eine intellektuelle Biographie
Der Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Aby Warburg (1866–1929), war einer der vielseitigsten, über disziplinäre Grenzen hinaus denkenden Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Ernst H. Gombrichs Biografie gilt als wegweisend in der Warburg-Rezeption. Weiter lesen ...
Uwe Fleckner, Der Künstler als Seismograph
Mit seinem im Band Der Künstler als Seismograph versammelten Aufsätzen aus den Jahren 1996 bis 2010 widmet sich Uwe Fleckner einer Reihe von methodischen Grundfragen der Kunst des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
Boris Groys, Die Kunst Denkens
Boris Groys hat sich als einer der bedeutendsten Kulturtheoretiker Europas etabliert. Seine Schriften sind gekennzeichnet durch eine ungewöhnliche Themenwahl und eine ebenso ungewöhnliche Betrachtungsweise. Geschult am philosophischen Denken der Aufklärung, vertraut mit den Dialektiken von Hegel bis Lenin, gelingt es Groys, die unterschlagenen Momente der Moderne an das Licht der Vernunft zu zerren und im Namen der Wiederholung einen anderen Blick auf die Kunst zu werfen, gewissermaßen die Ästhetik von den Füßen (des Kunstbetriebs) auf den Kopf (der Weltbetrachtung) zu stellen.
Die in der Kunst des Denkens versammelten Kunstkommentare von Boris Groys verwandeln die Ästhetik aus einer Rhetorik des Begehrens in eine Rhetorik des Denkens. Weiter lesen ...
Lars Henrik Gass, Film und Kunst nach dem Kino
Das Buch handelt davon, wie dem Film das Kino abhandenkommt. Es ist eine Kritik des mentalen Raums, den wir Kino nennen und der uns gelegentlich Zugang zu einer alternativen Wahrnehmungsform und einem anderen Dasein geboten hat, und vor allem eine Kritik der gesellschaftlichen und ökonomischen, der architektonischen und technischen Bedingungen und Formatierungen... Weiter lesen ... PRESSESTIMMEN
Eduard Beaucamp, Kunststücke. Ein Tanz mit dem Zeitgeist
Der Band versammelt achtzig »Kunststücke«, die in den letzten sechs Jahren als Kolumnen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen sind. In kritischen Interventionen, Glossen, Kommentaren und Marginalien nimmt Eduard Beaucamp den zeitgenössischen Kunstbetrieb ins Visier. Weiter lesen ... PRESSESTIMMEN
Rezensionsexemplare und Presseinformationen
Carola Ebeling
Tel. 0176 71720845
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