Aber die FUNDUS-Bücher sind die wichtigste Publikation von Philo Fine Arts. Hier erscheinen Aufsatzsammlungen namhafter Theoretiker, Künstlertexte, Monografien zur Kunst- und Kulturtheorie und Editionen wichtiger historischer Texte. 1959 als Taschenbuchreihe des Dresdner Verlags der Kunst begonnen, erscheinen sie seit 1995 in der bis heute verwandten Ausstattung (Band 126, Hugh Kenners »Von Pope zu Pop. Kunst im Zeitalter von Xerox«, mit einem Nachwort von Gert Mattenklott, war der erste Band, der in dieser Form gedruckt wurde). Der Verlag der Kunst wurde nach der Wende vom Wissenschaftsverlag Gordon & Breach übernommen, 2001 wurde der Verlag vom Berliner Judaica-Verlag Philo
gekauft, der als Philo & Philo Fine Arts die Kunst- und Kunsttheorietitel fortsetzte, 2003 übernahm die Verlagsgruppe Husum die Regionalia-Titel des Verlags, unter dessen Namen sie bis heute zahlreiche Bücher publiziert. Im Januar 2008 schließlich gründete der Hamburger Unternehmer und Kunstsammler Harald Falckenberg Philo Fine Arts als selbständigen Verlag, um das weitere Erscheinen der FUNDUS-Reihe zu ermöglichen. Neben den FUNDUS-Bänden werden Bildbände, umfangreichere Monografien sowie ein neues kulturwissenschaftliches Magazin (»ilinx«) publiziert.
Ausführlicheres zur Geschichte der FUNDUS-Reihe