Der Band versammelt erstmals die wichtigsten Beiträge von Herbert Molderings zur Kunst, Geschichte, Theorie und Ästhetik der klassischen modernen Fotografie. Im Mittelpunkt stehen Essays über die historische Entstehung der fotografischen Moderne, die Fotografie in der Weimarer Republik, im Surrealismus und der École de Paris.
Weitere Beiträge sind der Fotoästhetik Walter Benjamins, László Moholy-Nagys und André Bretons sowie der »Internationalen Foto-Sammlung« des Dresdener Industriellen Kurt Kirchbach gewidmet. Daneben enthält der Band Aufsätze zum fotografischen Schaffen von Man Ray, Brassaï, Florence Henri, Tina Modotti, Germaine Krull, Albert Renger-Patzsch, Robert Capa, Moï Ver und Umbo. Dieses Werk zur Fotografie der Moderne ist enzyklopädisch im Ansatz und ausführlich illustriert durch 275 Abbildungen.
Herbert Molderings ist Professor am Kunstgeschichtlichen Institut an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Schwerpunkte u.a.: die Geschichte und Ästhetik der Fotografie, die „Internationale Foto-Sammlung Kurt Kirchbach, Dresden“, Interdependenz von Malerei, Fotografie und Film sowie die Werke von Marcel Duchamp, Umbo, Man Ray und Laszlo Moholy-Nagy.