Spätestens nach den großen Retrospektiven in New York und Zürich im Jahre 1995 hat Bruce Nauman eine neue Dimension öffentlicher Resonanz erreicht. Die *Hitlisten* zeitgenössischer Kunstschaffender in Capital und Focus führt er ohnehin souverän an. Wie kaum ein anderer Künstler ist er durch Mathematik, die Sprachphilosophie Wittgensteins, Musik und Literatur geprägt. Früh gibt er die Malerei auf und wendet sich der Skulptur, dem Film, dem Video und der Performance zu. Zurückgezogen lebend, hat sich Nauman nur selten in Interviews geäußert. Diese Gespräche, die auf eindrucksvolle Weise die Hintergründe seiner Arbeit erhellen und in Art News, Arts Magazine, Art in America, Vanguard und Avalanche erschienen, werden hier zum ersten Mal gesammelt in Buchform vorgestellt.