Gert Mattenklott, Ästhetische Opposition. Essays zu Literatur, Kunst und Kultur
Das Eintreffen des Ästhetischen ist unwahrscheinlich. Ästhetisches Handeln vollzieht sich in der Spannung zwischen dem Ästhetischen und dem Politischen. Dieses Handeln ist eine eigensinnige Opposition gegen die Verhältnisse, die es veranlassen, begrenzen und sich zugleich den Formen der Objekte aufprägen, die handelnd hervorgebracht werden. weiter lesen
Walter Grasskamp, Ein Urlaubstag im Kunstbetrieb. Bilder und Nachbilder
Verbringt ein Kritiker einen Urlaubstag im Kunstbetrieb, so trifft er dort auch nichts anderes an als sonst: Künstler, Sammler, Händler und Kuratoren; Bilder, Installationen und Performances. Aber er betrachtet sie anders. Die intensive Schilderung eines solchen Urlaubstages ist der Ausgangspunkt für zahlreiche Betriebsausflüge. weiter lesen
Ole Frahm, Die Sprache des Comics
Sind Comics Kunst? Sind sie vielleicht doch eher Literatur? Oder ganz einfach Trash? Comics lassen sich nur verstehen, wenn man die ihnen eigene parodistische Ästhetik in den Blick nimmt. weiter lesen
Peter Geimer, Bilder aus Versehen. Eine Geschichte fotografischer Erscheinungen
Die Geschichte der Fotografie wird gern als Erfolgsgeschichte technischer Innovationen erzählt. Diese Erzählung vom stetigen Fortschritt durchkreuzt aber von Anfang an eine Geschichte der Störung, der Irritation und des Unfalls. weiter lesen
Michael Hutter, Wertwechselstrom. Texte zu Kunst und Wirtschaft
Wer Kunst und Wirtschaftsgeschichte getrennt betrachtet, verkennt die konstitutive Bedeutung dieses Zusammenhangs. weiter lesen
Helmut Salzinger, Best of Jonas Überohr, Popkritik 1966–1982
Die chronologisch geordnete Essay Sammlung, lässt sich zum einen als politisch-poetologische Biografie Helmut Salzingers, zum anderen aber auch als materialreiche, meinungsfreudige (Sub-)Kulturgeschichte der sechziger und siebziger Jahre lesen. weiter lesen
Die Zeitschrift ilinx, Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft geht auf eine Initiative von Kulturwissenschaftlern aus dem Umfeld der Humboldt-Universität zu Berlin zurück. Herausgegeben wird das erste Heft von Mark Butler, Anna Echterhölter, Sebastian Gießmann und Rebekka Ladewig. Gestaltet wird die Zeitschrift von Nikolai Franke. ilinx erscheint jährlich und wird das jeweilige Titelthema mit wissenschaftlichen Artikeln angehen, ergänzt um kürzere Beiträge, die formal explorativ und inhaltlich freier gehalten sind.
Wolfgang Ullrich: Wohlstandsphänomene
Rosalind E. Krauss: Das optische Unbewusste
Robert Fleck: Deleuze schickt mich in die Bibliothek
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